Worin besteht beim Copy Trading das Risiko?

copy trading risikoJeden Tag werden neue Mails verschickt, die ein schnelles Geld verdienen versprechen. Die Frage ist natürlich, ob dies stimmt oder ob es sich hierbei lediglich um einen Trick handelt. Ein Trick, mit dem der Anbieter der Geschäftsidee Copy Trading Geld verdient, also derjenige, der diese Mail verschickt und seine Software verkaufen möchte. Fakt ist, dass man in der Tat mit Copy Trading Geld verdienen kann (copytradingwiki.de), allerdings besteht hierin auch ein Risiko. Wie hoch das Risiko ausfallen könnte, möchten wir Ihnen erklären.

Kurze Erklärung, wie Copy Trading funktioniert

Beim Copy Trading führt man die Transaktionen als Laie aus, die auch ein Profi ausführt. Man kann sich über die Trading Software einen Trader aussuchen, der bisher einiges an Erfolg verbuchen konnte und kann diese Strategie übernehmen. Sollte man sich einen Trader ausgesucht haben, der sein Geschäft sehr gut versteht, dann könnte man auch einiges an Geld verdienen. Sollte es allerdings einer sein, der hin und wieder Verluste einfährt, dann könnte man ebenfalls einen Verlust erleiden. Diese Problematik ist das Hauptrisiko beim Copy Trading: Man erhält nur dann einen Gewinn, wenn man sich einen wirklich guten Trader ausgesucht hat. Aber auch dieser kann mal Pech haben und mit einer Transaktion verlieren. Das gute an der gesamten Situation ist jedoch, dass Sie höchstwahrscheinlich weniger eingesetzt haben als der Profi-Trader und Sie somit einen geringeren Verlust ertragen müssen.

Hebelprodukte: Hoher Gewinn und hoher Verlust

Beim Traden gibt es besondere Produkte, die mit einem Hebel gehandelt werden. Das bedeutet, dass – ähnlich wie beim Wetten – der Gewinn entsprechend dem Hebel erhöht wird. Aber: Entsprechend dem Hebel wird auch der Verlust vervielfacht. Beispiel: Wenn Sie einen Hebel von 10 haben, dann könnten Sie den zehnfachen Gewinn bekommen. Das bedeutet, der Gewinn ist dann zehnmal so hoch wie Ihr Einsatz. Gleiches gilt bei einem eventuellen Verlust. Das bedeutet dann leider, dass Ihr Verlust wesentlich höher ist, als Ihr Einsatz war. Sie verlieren somit nicht nur den Einsatz, sondern mehr. Dieses Risiko können Sie aber begrenzen, indem Sie auf andere Produkte setzen, bei denen zwar der Gewinn niedriger ausfallen kann, aber auch der Verlust im Notfall geringer ist.

Tradersoftware reglementiert einen möglichen Verlust

Jede qualitativ hochwertige Tradersoftware wird von Ihnen verlangen, dass Sie auf mehrere Trader setzen, um so das Risiko zu streuen. Des Weiteren müssen Sie bei keiner Transaktion so viel Geld einsetzen, wie Ihr Trader, den Sie kopiert haben. Noch eine weitere Verlustminimierung wird über die Software vorgenommen: Sie können einen Mindestkurs eingeben, bei dem Sie von Ihrer Transaktion aussteigen. Sie können zum Beispiel bestimmen, dass eine Aktie bei einem bestimmten Kurswert verkauft werden soll, damit Ihr Verlust nicht zu groß ausfällt. Diese Möglichkeit besteht unabhängig davon, wann der Profi Trader verkauft.

Wie Sie erkennen können, verbirgt sich beim Copy Trading ein bestimmtes Risiko. Dieses können Sie aber selbst begrenzen, indem Sie entweder ein geringeres Kapital einsetzen oder einen Stopp für Ihre Transaktionen setzen. Des Weiteren haben Sie bei vielen Softwares die Möglichkeit, das Trading Geschäft anhand eines Demokontos kennenzulernen. Sie müssen dann nicht sofort mit echtem Geld einsteigen. Üben Sie in Ruhe und schalten Sie dann auf den Echtmodus um, wenn Sie sich sicher fühlen.

Angestellte erhalten Arbeitgeberanteil zur privaten Krankenversicherung

pkv zuschuss Gesetzlich krankenversicherte erhalten einen Zuschuss vom Arbeitgeber in Höhe von 50 Prozent der anfallenden Beiträge. Wie sieht dies aus, wenn ein Angestellter privat versichert ist? In diesem Fall muss der Arbeitgeber ebenfalls einen Anteil übernehmen. Allerdings sieht es hier etwas komplizierter aus.

 

Die Höhe des privaten Versicherungsbeitrages ist ausschlaggebend

In welcher Höhe sich ein Arbeitgeber an den Kosten für eine private Krankenversicherung beteiligen muss, hängt hauptsächlich von der Höhe der Krankenversicherungsbeiträge ab. Denn die erste Regel lautet: Ein Arbeitgeber muss keinen höheren Anteil bezahlen, als dies bei einer gesetzlichen Krankenkasse nötig wäre. Beispiel: Die private Krankenversicherung kostet 500 Euro. Nachdem sich die Beiträge der gesetzlichen Krankenkasse am Einkommen orientiert, würde in unserem Fall ein Beitrag von 380 Euro anfallen – 190 Euro davon würde der Arbeitgeber zahlen. Für den Angestellten, der privat Krankenversichert ist, muss der Arbeitgeber nun auch nur 190 Euro zahlen. Die restlichen 310 Euro zahlt der Versicherte.

 

Maximal 50 Prozent muss der Arbeitgeber zahlen

Es gibt eine zweite Regel, die der Arbeitgeber beim Zuschuss zur privaten Krankenversicherung beachten muss: Er muss generell maximal 50 Prozent der Beiträge übernehmen, auch dann, wenn die GKV mehr kosten würde. Wenn sich ein Angestellter für einen sehr günstigen Tarif entscheidet, dann könnte es sein, dass der Beitrag für die private Krankenversicherung günstiger ausfällt, als der Beitrag für die GKV. Beispiel: Die GKV kostet 300 Euro, die private Krankenversicherung berechnet aufgrund des frühen Eintrittsalters nur 200 Euro. Dann muss der Arbeitgeber auch nur 100 Euro bezahlen. Wie hoch der Arbeitgeberanteil  im Einzelfall ausfällt, lässt sich über einen private Krankenversicherung  Rechner herausfinden.

 

Der Arbeitgeber benötigt eine Bescheinigung

Den Anteil zur gesetzlichen Krankenversicherung kann der Arbeitgeber problemlos errechnen, da er ja die Höhe des Verdienstes weiß. Um den Anteil für eine private Krankenversicherung übernehmen zu können, muss der Angestellte dem Arbeitgeber eine Bescheinigung über die anfallenden Kosten vorlegen. Erst dann kann der Arbeitgeber den von ihm zu leistenden Beitrag errechnen und an den Angestellten auszahlen. Der Arbeitgeber beachtet bei seinem Anteil noch die Tatsache, ob der Angestellte in der GKV Anspruch auf Krankengeld hätte oder nicht. Abhängig davon gestaltet sich die Höhe des Arbeitgeberanteils

Quelle: http://www.finanztip.de/pkv/arbeitgeberzuschuss-pkv/